Neue Heimat für seltene Tier- und Pflanzenarten

Der Abbau von Gestein bedeutet Eingriffe in Natur und Landschaft. Diese Eingriffe sind jedoch zeitlich begrenzt. Der umsichtige Umgang mit den Abbauflächen vor, während und nach dem Abbau ist deshalb von grosser Bedeutung. Nebst der räumlichen Gestaltung stehen vor allem der Schutz von seltenen Tier- und Pflanzenarten im Vordergrund.

 

 

Die biologische Vielfalt in der Schweiz hat seit 1900 deutlich abgenommen. Seltene Tier- und Pflanzenarten verlieren Lebensraum. Der Bundesrat erklärte die Förderung der Biodiversität zum nationalen Ziel.

Die Holcim trägt viel zu diesem Ziel bei, denn die Abbaugebiete stellen ideale Pionierflächen und Rückzugsgebiete für seltene Tier- und Pflanzenarten dar. In Steinbrüchen und Kiesgruben finden sie verlorene Lebensräume wieder. In unseren Steinbrüchen brüten oft seltene Vogelarten und Gämse kommen regelmässig um ihre Jungen dort aufzuziehen. Viele ehemalige Abbaugebiete von Holcim besitzen heute sogar den Status eines Naturschutzgebietes. 

 

Wie erreichen wir das?

 

Während des Abbaus

Während des Abbaus schaffen wir bewusst neue Lebensräume. Im Kalksteinbruch beispielsweise versehen wir die Abbauetagen mit Rillen und bilden lose Steinhaufen mit Baumstrünken. In Kiesgruben schaffen wir Wanderbiotope für Amphibien. Die Arbeit beginnt bereits vor dem Abbau. So wird zum Beispiel vor dem Abbau das Erdreich sorgfältig abgetragen und im Areal für die spätere Renaturierung sachgemäss zwischengelagert. 

Auf ein Beispiel sind wir besonders stolz. Mit der Vogelschutzorganisation Birdlife Aargau haben wir ein Projekt entwickelt, bei dem künstliche Brutwände für Uferschwalben angelegt werden. Damit werden ideale Voraussetzungen für eine Besiedlung durch die bedrohte Vogelart geschaffen. 

Nach dem Abbau


Nach dem Abbau rekultiviert Holcim ihre Steinbrüche und Kiesgruben für die Landwirtschaft oder renaturiert sie in Zusammenarbeit mit Naturschutzorganisationen wie Pro Natura oder WWF. Viele ehemalige Abbaugebiete von Holcim besitzen heute den Status eines Naturschutzgebietes.